Broker › Smartbroker Test 2025: Erfahrungen, Vor- & Nachteile des Brokers

Smartbroker+ Test 2026: Erfahrungen, Kosten, Vorteile- und Nachteile

aktualisiert am

9.3
Online Broker
Neobroker Smartbroker im Test bei BILD.de
Vorteile
  • Große Auswahl an verschiedenen Sparplänen
  • Handel mit Krypto-Zertifikten / Krypto-ETPs
  • Bei Orders ab 500 € über gettex: keine Ordergebühren
  • Gemeinschaftsdepot möglich
  • zahlreiche Handelsplätze
  • 2% p.a. (variabel) Zinsen auf Guthaben bis 100.000
  • Kostenlose Depotführung
  • Mehr als 2.600 ETF-Sparpläne gebührenfrei
Nachteile
  • Für Orders unter 500 € oder über andere Börsen fallen Gebühren an

Wertpapiere an der Börse handeln, das geht heute ganz einfach und schnell: Mit einem Neobroker. Diese modernen Depots bieten den Handel per Smartphone oder Laptop zu geringen Kosten. Aber welcher Broker ist gut? Sind alle Neobroker gleich? Gibt es auch Nachteile? Wir haben die einzelnen Neobroker miteinander verglichen. In unserem Smartbroker+ Test zeigen wir, was den Anbieter auszeichnet, welche Wertpapiere gehandelt werden können, welche Kosten anfallen und ob es Fallstricke gibt.

Top Neobroker: Keine Depotgebühren ✓ 0 € Ordergebühren bei ausgewählten Handelsplätzen und ab bestimmtem Ordervolumen ✓ Alle wichtigen deutschen Börsen ✓ 2% Zinsen ✓

Kurz-Fazit für Eilige

Smartbroker+ überzeugt im Test 2026 als günstiger Onlinebroker mit einem besonders breiten Handelsangebot. Das Depot wird kostenlos geführt. Orders über gettex kosten bei Aktien, Anleihen, ETFs/ETPs und Fonds ab einem Ordervolumen von 500 Euro kein Orderentgelt; marktübliche Spreads, Zuwendungen und mögliche Produktkosten können dennoch anfallen.
Anleger profitieren von mehr als 10.800 Aktien-, ETF- und Fondssparplänen, rund 30 deutschen und internationalen Handelsplätzen – darunter 18 Auslandsbörsen – sowie einer großen Auswahl an Wertpapieren. Neben Krypto-ETPs können inzwischen auch ausgewählte Kryptowährungen direkt gehandelt werden. Auf einem separat zu eröffnenden Zinskonto wird Guthaben variabel verzinst.
Abstriche gibt es vor allem bei speziellen Tradingfunktionen: Ein Demokonto und eine separate installierbare Profi-Tradingsoftware werden derzeit nicht angeboten. Dafür stehen eine moderne App und eine browserbasierte Webanwendung zur Verfügung. Fortgeschrittene Anleger können zudem eine kostenpflichtige Trading-API nutzen.
Die Depot- und Kontoführung erfolgt über die Baader Bank. Smartbroker+ eignet sich damit vor allem für Anleger, die günstig und selbstbestimmt investieren und dabei nicht auf ein umfangreiches Wertpapierangebot sowie zahlreiche Handelsplätze verzichten möchten.

So eröffnet man ein Depot bei Smartbroker+

So eröffnen Sie ein Depot bei Smartbroker+

Die Depoteröffnung bei Smartbroker+ ist vollständig digital und in wenigen Minuten abgeschlossen. Auch Gemeinschaftsdepots können eröffnet werden, eine Demoversion gibt es jedoch nicht.

So läuft die Anmeldung ab:

  1. Auf der Website von Smartbroker+ den Button „Depot eröffnen“ anklicken.
  2. Mit Name und E-Mail-Adresse registrieren und die E-Mail-Adresse bestätigen.
  3. Persönliche Daten angeben (Adresse, Staatsangehörigkeit, Beruf, Steuer-ID, Handelserfahrung, Vermögen).
  4. Identifikation per Videoident (Standard) oder Postident durchführen.
  5. Das Verrechnungskonto bei der Baader Bank wird automatisch eröffnet.
  6. Nach erfolgreicher Prüfung erfolgt die Freischaltung des Depots – meist innerhalb von 1–2 Werktagen.

In aktuellen Tests (2025) verlief die Registrierung insgesamt reibungslos. Frühere technische Probleme mit Pflichtfeldern im Formular sind mittlerweile behoben.

Das Postident-Verfahren: Dabei weisen Sie sich mit Ihrem gültigen Ausweis bei einer Postfiliale gegenüber einem Mitarbeiter aus.
Das Videoident-Verfahren: Hierbei bekommen Sie einen Video-Anruf vom Smartbroker-Call-Center. Ein Mitarbeiter prüft Ihren Ausweis mit Hilfe Ihrer PC-Kamera.

Bestehendes Depot an Smartbroker+ übertragen

Wer bereits ein Wertpapierdepot besitzt, kann einzelne Positionen oder das gesamte Depot grundsätzlich kostenlos zu Smartbroker+ übertragen. Dies gilt insbesondere für Depotüberträge innerhalb Deutschlands. Vor dem Wechsel sollten Anleger über die Wertpapiersuche prüfen, ob die betreffenden Wertpapiere bei Smartbroker+ verfügbar sind. Bruchstücke, beispielsweise Teile von Aktien oder ETF-Anteilen, können in der Regel nicht übertragen werden.

Der Depotübertrag lässt sich normalerweise über den digitalen Depotwechsel-Service von Smartbroker+ anstoßen. Dieser steht über die App beziehungsweise die Webversion zur Verfügung und läuft grundsätzlich papierlos ab. Benötigt werden unter anderem die Depotnummer des bisherigen Depots sowie die Daten der abgebenden Bank. Bei einzelnen Anbietern oder bei Überträgen aus dem Ausland kann ein abweichender Ablauf beziehungsweise ein zusätzliches Formular erforderlich sein.

Nach der Beauftragung werden die Wertpapiere von der bisherigen Depotbank in das bei der Baader Bank geführte Smartbroker+-Depot übertragen. Bei einem in Deutschland geführten Depot dauert der Vorgang laut Smartbroker+ in der Regel zwei bis drei Wochen. Die tatsächliche Dauer hängt insbesondere von der abgebenden Bank, den enthaltenen Wertpapieren und deren Lagerstellen ab.

Smartbroker+ Test: Zahlungsmethoden, Kosten und Gebühren

Smartbroker+ gehört insbesondere bei der Depotführung, bei Sparplänen und beim Wertpapierhandel über gettex zu den günstigeren Onlinebrokern. Auch der Depotvergleich der Stiftung Warentest zeigt, dass sich die Kosten der untersuchten Banken und Onlinebroker erheblich unterscheiden. Wie günstig Smartbroker+ im Einzelfall ist, hängt jedoch vom Ordervolumen, dem gewählten Handelsplatz und dem persönlichen Handelsverhalten ab.

Besonders günstig sind Orders über gettex: Der Handel mit Aktien, Anleihen, ETFs/ETPs und Fonds kostet ab einem Ordervolumen von 500 Euro kein Orderentgelt. Unterhalb dieser Grenze fällt ein Euro pro Order an. Marktübliche Spreads, mögliche Zuwendungen und Produktkosten können trotzdem entstehen.

Allgemeine Gebühren Smartbroker+

  • Depotführung: derzeit kostenlos
  • gettex: 0 € ab 500 € Ordervolumen, darunter 1 € – jeweils für Aktien, Anleihen, ETFs/ETPs und Fonds
  • L&S Exchange, Tradegate und Baader Trading: regulär 4 € pro Order
  • Xetra: 4 € plus 0,01 % des Ordervolumens, mindestens 1,50 € börsenplatzabhängiges Entgelt
  • Deutsche Regionalbörsen: 4 € plus börsenplatzabhängige Entgelte
  • Internationale Börsen: 4 € Basisentgelt plus handelsplatzabhängige Fremdkosten, mögliche Währungsaufschläge und Steuern
  • Sparpläne: Aktien-, ETF-, ETC-, Fonds- und Krypto-ETP-Sparpläne werden derzeit ohne Ausführungsentgelt angeboten

Einzahlungen auf das Verrechnungskonto sind per Überweisung oder SEPA-Lastschrift vom hinterlegten Referenzkonto möglich. Auszahlungen erfolgen per Überweisung auf dieses Referenzkonto.

Für nicht investiertes Kapital kann ein separates Zinskonto bei der Baader Bank eröffnet werden. Derzeit werden Guthaben bis 100.000 Euro mit 2,00 Prozent pro Jahr variabel verzinst. Für den Guthabenanteil über 100.000 bis 1.000.000 Euro gelten 1,75 Prozent pro Jahr. Da die Zinssätze an den EZB-Einlagenzins gekoppelt sind, können sie sich jederzeit ändern.

Kreditbedingungen bei Smartbroker+

Beim Lombardkredit von Smartbroker+ beträgt der variable Sollzins nicht pauschal 3 Prozent. Er setzt sich aus dem jeweils geltenden 3-Monats-EURIBOR und einem Aufschlag von 3,00 Prozentpunkten pro Jahr zusammen. Zinsen fallen nur auf den tatsächlich in Anspruch genommenen Kreditbetrag und für die Dauer seiner Nutzung an.

Voraussetzung sind ein Smartbroker+-Depot und Wertpapiere, die von der Baader Bank als Kreditsicherheit anerkannt werden. Die mögliche Kreditlinie richtet sich unter anderem nach dem Beleihungswert der im Depot enthaltenen Wertpapiere und wird von der Baader Bank festgelegt.

Im Rechenbeispiel von Smartbroker+ werden die angefallenen Zinsen am Quartalsende berechnet. Die genauen Bedingungen, Beleihungswerte und Abrechnungsmodalitäten ergeben sich aus dem individuellen Kreditangebot und den Vertragsunterlagen der Baader Bank.

Smartbroker+ Test: Welche Wertpapiere können gehandelt werden?

Smartbroker+ bietet eine große Auswahl an Wertpapieren und weiteren Anlageprodukten. Neben Aktien, Anleihen, ETFs und aktiv verwalteten Fonds können Anleger unter anderem Zertifikate, Optionsscheine, Knock-out-Produkte, Edelmetall-ETCs und Krypto-ETPs handeln. Darüber hinaus ist der direkte Handel mit ausgewählten Kryptowährungen möglich.

Hochriskante Anlageprodukte sind bei Smartbroker+ nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Zum Angebot gehören mehr als vier Millionen Derivate, darunter spekulative Hebelprodukte, bei denen ein Totalverlust möglich ist. Direkt handelbare Optionen, Futures und CFDs gehören nach den derzeit öffentlich verfügbaren Informationen dagegen nicht zum Produktangebot.

Smartbroker+ Sparplan Test: In welche Produkte kann man regelmäßig investieren?

Mit einem Sparplan können Anleger regelmäßig auch kleinere Beträge investieren. Das kann insbesondere für langfristig orientierte Anleger praktisch sein. Ein positiver Anlageerfolg ist jedoch nicht garantiert, da auch Sparpläne Kurs- und Verlustrisiken unterliegen.

Smartbroker+ bietet mehr als 10.800 Sparpläne an. Zum Angebot gehören insbesondere Sparpläne auf ETFs, Aktien, Fonds, Zertifikate und ETCs. Ob ein bestimmtes Wertpapier sparplanfähig ist, lässt sich über die Wertpapiersuche des Brokers prüfen. Für Anleihensparpläne auf einzelne Anleihen habe ich keine aktuelle offizielle Bestätigung gefunden.

ETF-Sparpläne

Aktuell sind bei Smartbroker+ mehr als 2.400 ETFs als Sparplan verfügbar. Die Sparrate kann zwischen 1 Euro und 5.000 Euro je Ausführung liegen. Als Intervalle stehen monatliche, zweimonatliche, vierteljährliche, halbjährliche und jährliche Ausführungen zur Auswahl.

Für die Sparplanausführung berechnet Smartbroker+ derzeit kein Ausführungsentgelt. Laufende Produktkosten und marktübliche Spreads können dennoch anfallen. Anleger sollten außerdem darauf achten, wie breit der gewählte ETF tatsächlich diversifiziert ist. Themen-, Branchen- oder Hebel-ETFs können deutlich höhere Risiken aufweisen als breit gestreute Welt-ETFs.

Aktiensparpläne

Aktiensparpläne ermöglichen es, regelmäßig Bruchstücke einzelner Unternehmensaktien zu erwerben. Dadurch können Anleger auch bei Aktien mit einem hohen Stückpreis bereits mit kleinen Beträgen investieren. Die Mindestsparrate beträgt 1 Euro je Ausführung.

Smartbroker+ berechnet derzeit kein Ausführungsentgelt für Aktiensparpläne. Eine belastbare aktuelle Zahl zur Gesamtzahl der verfügbaren Aktiensparpläne veröffentlicht der Anbieter auf seinen frei zugänglichen Produktseiten derzeit nicht eindeutig.

Fondssparpläne

Smartbroker+ bietet aktuell mehr als 500 sparplanfähige Investmentfonds an. Fondssparpläne können ebenfalls ab 1 Euro je Ausführung eingerichtet werden. Nach Angaben des Anbieters fallen weder ein Ausgabeaufschlag noch eine Transaktionsprovision für die Sparplanausführung an. Die laufenden Verwaltungs- und Produktkosten des jeweiligen Fonds bleiben davon unberührt.

Bei gleichbleibenden Sparraten werden in Phasen niedriger Kurse mehr und bei höheren Kursen weniger Fondsanteile gekauft. Dieser sogenannte Durchschnittskosteneffekt schützt jedoch nicht vor Verlusten und garantiert keine positive Rendite.

ETC- und Krypto-ETP-Sparpläne

Über ETCs können Anleger beispielsweise an der Preisentwicklung von Gold, Silber oder anderen Rohstoffen teilhaben. Krypto-ETPs bilden dagegen die Wertentwicklung von Kryptowährungen ab. Beide Produktgruppen können hohen Kursschwankungen unterliegen. Bei ETCs und ETPs sind außerdem die konkrete Besicherung, das Emittentenrisiko und die laufenden Produktkosten zu beachten.

Smartbroker+ berechnet derzeit auch für ETC- und Krypto-ETP-Sparpläne kein Ausführungsentgelt. Marktübliche Spreads und laufende Produktkosten können dennoch entstehen. Eine verlässlich belegbare aktuelle Aufteilung nach der Zahl der verfügbaren Rohstoff-ETCs und Krypto-ETPs habe ich in den öffentlich zugänglichen offiziellen Unterlagen nicht gefunden.

Smartbroker+: Ist der Handel mit Krypto-Währungen möglich?

Ja. Bei Smartbroker+ können Anleger sowohl Kryptowährungen direkt kaufen als auch in börsengehandelte Krypto-ETPs investieren. Für den direkten Kryptohandel steht eine separate Wallet zur Verfügung. Die Verwahrung übernimmt der Kryptoverwahrer Tangany.

Alternativ lassen sich Krypto-ETPs wie andere Wertpapiere über Handelsplätze wie gettex kaufen. Dabei erwerben Anleger keine Coins, sondern ein Wertpapier, das die Kursentwicklung einer oder mehrerer Kryptowährungen abbildet.

Für Krypto-ETP-Orders über gettex fällt unter 500 Euro ein Orderentgelt von 1 Euro an. Ab 500 Euro entfällt das Orderentgelt. Krypto-ETP-Sparpläne werden derzeit ohne Ausführungsentgelt angeboten. Spreads und Produktkosten können zusätzlich entstehen.

Sowohl Kryptowährungen als auch Krypto-ETPs unterliegen starken Kursschwankungen und können zu hohen Verlusten führen.

Spielraum für kurzfristige Investitionen: Wertpapierkredit bei Smartbroker+

Smartbroker+ bietet einen Lombardkredit (Wertpapierkredit) an, mit dem Anleger Wertpapierkäufe finanzieren können. Der variable Sollzins setzt sich aus dem 3-Monats-EURIBOR und einem festen Aufschlag von 3,00 Prozentpunkten pro Jahr zusammen. Als Sicherheit dienen die beleihbaren Wertpapiere im Depot.

Der Wertpapierkredit eignet sich vor allem für erfahrene Anleger, die kurzfristige Investitionschancen nutzen möchten. Da der Kredit variabel verzinst wird und die Depotwerte als Sicherheit dienen, sollten sich Anleger der damit verbundenen Risiken bewusst sein.

Vorteile
  • kostenlose Depotführung
  • Orders ab 500 € kostenlos (gettex)
  • Gemeinschaftsdepot möglich
  • gebührenfreie ETFs
  • direkter Handel mit Kryptowährungen und Krypto-ETPs
  • 30 Handelsplätze
  • mehr als 10.800 kostenlose Sparpläne
  • 2% Zinsen auf Guthaben bis 100.000€
Nachteile
  • keine eigene Tradingsoftware
  • kein Demokonto
  • hohe Ordergebühren im Ausland

Smartbroker+ App: Mobile Trading Erfahrungen

Während Nutzer des ursprünglichen Smartbroker lange Zeit auf die Webversion angewiesen waren, hat sich das mit Smartbroker+ geändert. Seit Mitte 2024 steht eine eigene Smartbroker+ App für iOS und Android zur Verfügung. Damit können Anleger ihr Depot bequem von unterwegs verwalten, Kurse verfolgen und Wertpapiere kaufen oder verkaufen.

Nach anfänglichen Problemen mit der Stabilität und Performance hat sich die App inzwischen deutlich verbessert. Nutzer loben die übersichtliche Gestaltung, die einfache Bedienung und die zuverlässige Orderausführung. Im App Store und Google Play Store erreicht die Anwendung derzeit Bewertungen zwischen 4,2 und 4,4 Sternen.

Kleinere Einschränkungen gibt es weiterhin bei der Tiefe der Analysefunktionen – ausführliche Chartanalysen oder komplexe Strategietools bietet die App nicht. Für den alltäglichen Handel und die Verwaltung des Depots ist sie jedoch eine stabile und benutzerfreundliche Lösung.

Smartbroker+ Test: An welchen Handelsplätzen ist das Trading möglich?

Smartbroker+ bietet Zugang zu insgesamt rund 30 deutschen und internationalen Handelsplätzen. Dazu gehören unter anderem gettex, Tradegate, L&S Exchange, Baader Trading, Xetra sowie die Börsen Frankfurt, Stuttgart, München, Düsseldorf, Hamburg und Hannover.

Zusätzlich können Anleger an 17 bis 18 internationalen Handelsplätzen handeln, darunter Nasdaq, NYSE, Toronto, London und verschiedene europäische Börsen. Damit bietet Smartbroker+ eine deutlich größere Börsenauswahl als viele klassische Neobroker.

Gehandelt wird grundsätzlich während der Öffnungszeiten des jeweiligen Handelsplatzes. Einige elektronische Handelsplätze sind werktags bis 23 Uhr verfügbar; einen durchgehenden 24/7-Wertpapierhandel gibt es jedoch nicht.

Achtung Spreads – So vermeiden Sie hohe Gebühren!

Wer international handelt, sollte die Öffnungszeiten der jeweiligen Heimatbörse beachten. Smartbroker+ bietet zwar Zugang zu zahlreichen deutschen und internationalen Handelsplätzen, ein durchgehender 24/7-Wertpapierhandel ist jedoch nicht möglich.

Über L&S Exchange ist der Handel werktags von 7:30 bis 23:00 Uhr möglich. Die langen Handelszeiten bedeuten allerdings nicht automatisch, dass zu jeder Uhrzeit gleich günstige Kurse verfügbar sind.

Außerhalb der Haupthandelszeiten oder bei geringer Marktliquidität können die Spreads größer ausfallen. Anleger sollten Orders daher möglichst dann platzieren, wenn auch die jeweilige Heimatbörse geöffnet ist und das Handelsvolumen entsprechend hoch ist.

Welches Unternehmen steckt hinter Smartbroker+? Ist das Depot seriös?

Hinter Smartbroker+ steht die Smartbroker AG mit Sitz in Berlin. Das deutsche Wertpapierinstitut ging aus der wallstreet capital AG hervor und wird von der BaFin und der Deutschen Bundesbank beaufsichtigt.

Die Depot- und Kontoführung übernimmt die Baader Bank AG, eine deutsche Vollbank mit Schwerpunkt Wertpapierhandel und Depotservices. Das Verrechnungskonto wird direkt bei der Baader Bank geführt. Guthaben sind im Rahmen der gesetzlichen Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro je Kunde und Bank geschützt. Zusätzlich gehört die Baader Bank dem freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken an.

Wertpapiere im Depot fallen nicht unter die Einlagensicherung. Sie werden grundsätzlich getrennt vom Vermögen der Depotbank verwahrt und gehören im Insolvenzfall weiterhin dem Kunden. Vor Kursverlusten oder Ausfällen einzelner Wertpapiere schützt dies jedoch nicht.

Aufgrund der deutschen Regulierung, der BaFin-Aufsicht und der Depotführung durch eine lizenzierte Bank kann Smartbroker+ als seriöser Onlinebroker eingeordnet werden. Eine Garantie für Anlageerfolge oder vollständig risikofreie Abläufe ergibt sich daraus nicht.

Welche Erfahrungen haben andere Portale mit Smartbroker+ im Test gemacht?

Smartbroker+ wurde in der Vergangenheit gleich mehrfach Testsieger verschiedener Portale. Bereits der Vorgänger Smartbroker wurde in mehreren Tests ausgezeichnet, u. a. von Stiftung Warentest (12/2021) und Handelsblatt (2022). Smartbroker+ knüpft mit modernisierter Technik und neuen Funktionen an diesen Erfolg an. Weitere Tests bestätigen diese Einschätzung:

  • Das Handelsblatt vergibt im Jahr 2022 die Note „sehr gut“ an Smartbroker.
  • FocusMONEY urteilt in der Ausgabe 26/22 mit „hohe Weiterempfehlung“
  • In seinem ETF-Sparplan Test 04/21 urteilt justETF mit „Hervorragend“.
smartbroker im Handelsblatt
smartbroker in Focus Money
smartbroker auf justetf

Smartbroker+ Test: Service

Der Smartbroker+ Service ist bewusst schlank gehalten – und das merkt man. Um die niedrigen Gebühren aufrechterhalten zu können, verzichtet der Neobroker auf einige Komfortfunktionen, die andere Anbieter bieten. Eine persönliche Kundenbetreuung oder eine Hotline mit schneller Erreichbarkeit gibt es nur eingeschränkt. Trotzdem hat sich der Support im Vergleich zu früher spürbar verbessert: Anfragen werden inzwischen deutlich schneller beantwortet, und das Online-Hilfe-Center deckt viele Themen zuverlässig ab.

Ein Demokonto zum Ausprobieren gibt es bei Smartbroker+ weiterhin nicht. Der Broker konzentriert sich klar auf den günstigen Handel, statt zusätzliche Testfunktionen oder Simulationstools anzubieten. Auch eine eigenständige Desktop-Tradingsoftware steht nicht zur Verfügung – dafür bietet Smartbroker+ seit 2024 eine mobile App, über die Anleger ihr Depot bequem verwalten, Wertpapiere handeln und Sparpläne anlegen können.

Ein echter Pluspunkt im Smartbroker+ Test ist die Möglichkeit, ein Gemeinschaftsdepot zu eröffnen. So können Sie gemeinsam mit Freunden, Partnern oder Familienmitgliedern investieren und die Smartbroker Erfahrungen teilen. Trotz des schlanken Servicemodells überzeugt der Anbieter durch Zuverlässigkeit, Transparenz und ein insgesamt faires Preis-Leistungs-Verhältnis.

Smartbroker+ Kontakt und Kundenservice

Viele administrative Anliegen lassen sich bei Smartbroker+ digital über die App, die Webanwendung oder das Formularcenter erledigen. Dokumente können nach dem Login über das Kontaktformular im Bereich „Hilfe und Services“ hochgeladen werden.

Der Smartbroker+ Kundenservice ist montags bis freitags von 9:00 bis 17:00 Uhr telefonisch und per E-Mail erreichbar.

Kontaktmöglichkeiten:

  • E-Mail: kundenservice@smartbrokerplus.de
  • Telefon: +49 30 257 708 403
  • Formularcenter: smartbrokerplus.de/de-de/formularcenter
  • Adresse: Smartbroker AG, Ritterstraße 11, 10969 Berlin

Smartbroker+ setzt überwiegend auf digitale Serviceprozesse. Eine persönliche Anlageberatung wird nicht angeboten; bei Fragen zum Depot, zu Formularen oder zur Kontoführung können sich Kunden an den Kundenservice wenden.

Insgesamt bietet Smartbroker+ einen funktionalen, aber effizienten Service, der auf digitale Prozesse setzt. Persönliche Beratung ist eingeschränkt verfügbar, dafür punktet der Broker mit klaren Abläufen und gut erreichbarem Support während der Geschäftszeiten.

Alternativen zu Smartbroker+

Drei vergleichbare Broker, die mit guten Apps und geringen Gebühren punkten, sind die Trading-Angebote von Scalable Capital, Trade Republic und Finanzen.net ZERO. In der folgenden Tabelle zeigen wir die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Handelsplattformen. Alle drei Angebote bieten sehr gute Alternativen zu Smartbroker+.

Logo von Scaleable CapitalLogo von Smartbroker
Finanzen.net zero Logo
Trade RepublicScalable CapitalSmartbrokerFinanzen.net ZERO
Anzahl ETF2500250020002000
Anzahl ETF Sparpläne2500250011001500
Kosten Sparpläneab 0 €ab 0 € (bei Prime+), sonst 0,99 €ab 0 €ab 0 €
Gebühr Depotführung0 €ab 0 € (im Free Broker) / 2,99 € m. (Prime Broker)0 €0 €
Orderprovision1 € je Tradeab 0 € (Prime Broker) / 0,99 € (Free Broker)1 € bei < 500 € (gettex), ab 500 € kostenlos0 € (aber Mindermengenzu-schlag)
Fremdkostenpauschale 1 €keinekeinekeine
Zinsen auf Guthaben2,25 % p.a.3 % (Prime+)2 % p.a.keine
Depot eröffnenDepot eröffnenDepot eröffnenDepot eröffnen
Vergleichstabelle Neobroker Konditionen

Fazit: Gute Smartbroker+ Erfahrungen in unserem Test

Im Test überzeugt Smartbroker+ als günstiger und vielseitiger Neobroker, der besonders für preisbewusste und aktive Anleger interessant ist. Dank der breiten Auswahl an Handelsplätzen, ETFs und Sparplänen bietet Smartbroker+ viel Flexibilität und professionelle Handelsmöglichkeiten.

Wer sich an der Börse bereits etwas auskennt und auf persönliche Beratung verzichten kann, wird mit Smartbroker+ sehr gute Erfahrungen machen. Die Konditionen sind transparent, die Ordergebühren niedrig und die Plattform solide aufgebaut.

Für alle, die einen seriösen, regulierten und kostengünstigen Broker suchen, ist Smartbroker+ eine klare Empfehlung – insbesondere für Anleger, die ihre Entscheidungen gerne selbst treffen.

Häufig gestellten Fragen zum Online-Broker Smartbroker+

Wie eröffne ich ein Smartbroker+-Konto?

Um ein Depot bei Smartbroker+ zu eröffnen, besuchen Sie die Website und klicken Sie auf „Depot eröffnen“. Anschließend registrieren Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse und geben Ihre persönlichen Daten an. Die Identifikation erfolgt bequem per VideoIdent oder PostIdent. Nach erfolgreicher Prüfung durch die Baader Bank, die als Depotbank fungiert, wird Ihr Konto in der Regel innerhalb von ein bis zwei Werktagen freigeschaltet.

Wie hoch sind die Handelsgebühren bei Smartbroker+?

Über den Handelsplatz gettex handeln Sie Aktien, Anleihen, ETFs/ETPs und Fonds ab einem Ordervolumen von 500 Euro ohne Orderentgelt. Bei kleineren Orders fällt eine Gebühr von 1 Euro an. Marktübliche Spreads und mögliche Produktkosten können zusätzlich entstehen.
Über L&S Exchange, Tradegate und Baader Trading kostet eine Order regulär 4 Euro. Beim Handel über Xetra fallen 4 Euro zuzüglich 0,01 Prozent des Ordervolumens, mindestens jedoch 1,50 Euro börsenplatzabhängige Entgelte an. An der Börse Frankfurt werden 4 Euro plus weitere Börsenplatzentgelte berechnet.
An internationalen Börsen beträgt das Basisentgelt ebenfalls 4 Euro. Hinzu kommen je nach Handelsplatz Fremdkosten, mögliche Steuern und gegebenenfalls Kosten für die Währungsumrechnung. Eine vollständige Übersicht bietet das aktuelle Preis- und Leistungsverzeichnis von Smartbroker+.

Bietet Smartbroker+ eine mobile App an?

Ja, Smartbroker+ bietet eine mobile App für iOS- und Android-Geräte an. Mit der App können Sie bequem von unterwegs aus handeln, Ihr Portfolio einsehen und verschiedene Funktionen nutzen, die auch auf der Desktop-Website verfügbar sind.

Wie sicher ist mein Geld bei Smartbroker+?

Smartbroker+ arbeitet mit der Baader Bank AG zusammen, die als Depotbank fungiert und von der BaFin sowie der Deutschen Bundesbank beaufsichtigt wird.
Das Verrechnungskonto unterliegt der gesetzlichen Einlagensicherung bis 100.000 € pro Kunde nach dem deutschen Einlagensicherungsgesetz (EinSiG).
Zusätzlich ist die Baader Bank Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken (BdB), der über die gesetzliche Grenze hinausgehenden Schutz bietet.
Ihre Wertpapiere gelten als Sondervermögen und bleiben im Insolvenzfall unberührt – sie gehören weiterhin Ihnen.

Ist Smartbroker+ seriös?

Ja, Smartbroker+ gilt als seriöser und sicherer Online-Broker. Betreiber ist die Smartbroker AG mit Sitz in Berlin, die aus der wallstreet:online capital AG hervorgegangen ist. Das Unternehmen arbeitet mit der Baader Bank AG zusammen, die von der BaFin und der Deutschen Bundesbank reguliert wird.
Durch die deutsche Regulierung, transparente Gebührenstruktur und positive Kundenbewertungen genießt Smartbroker+ einen sehr guten Ruf als vertrauenswürdiger Neobroker am deutschen Markt.

Wie unterscheidet sich Smartbroker+ von Trade Republic oder Scalable Capital – und für wen ist welcher Broker besser?

Smartbroker+ richtet sich vor allem an Anleger, die Wert auf eine große Auswahl an Handelsplätzen und Produkten legen. Im Gegensatz zu Trade Republic oder Scalable Capital können Sie hier nicht nur über gettex handeln, sondern auch über Börsen wie Xetra, Frankfurt oder Lang & Schwarz – national und international.
Trade Republic punktet mit einer besonders einfachen App und automatisierten Sparplänen, während Scalable Capital vor allem für ETF-Anleger interessant ist, die ihr Depot regelmäßig besparen möchten.
Wer vielfältige Handelsmöglichkeiten und klassisches Börsenfeeling sucht, findet bei Smartbroker+ das flexiblere Angebot – insbesondere für aktive Trader und erfahrene Anleger.

Was passiert mit meinem Geld, wenn Smartbroker+ oder die Baader Bank insolvent gehen?

Sollte Smartbroker+ oder die Baader Bank AG, über die das Depot geführt wird, insolvent werden, bleibt Ihr Geld in jedem Fall geschützt.
Das Verrechnungskonto unterliegt der gesetzlichen Einlagensicherung bis 100.000 € pro Kunde. Darüber hinaus ist die Baader Bank Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken, der zusätzliche Sicherheit bietet.
Ihre Wertpapiere – also Aktien, ETFs oder Fonds – gelten als Sondervermögen und bleiben selbst bei einer Insolvenz vollständig in Ihrem Eigentum. Sie würden in diesem Fall einfach auf ein anderes Depot übertragen. Damit ist Ihr Vermögen bei Smartbroker+ auch im Ernstfall gut geschützt.

Kann ich bei Smartbroker+ gleichzeitig sparen und handeln?

Ja, bei Smartbroker+ können Sie Sparpläne und aktives Trading problemlos kombinieren.
Das bedeutet: Sie können regelmäßig ETF- oder Aktiensparpläne ausführen und gleichzeitig flexibel Wertpapiere kaufen oder verkaufen – alles innerhalb desselben Depots.
Gerade für Anleger, die langfristig Vermögen aufbauen und dennoch kurzfristige Marktchancen nutzen möchten, ist diese Kombination ideal.
Dank der kostenlosen Depotführung und niedrigen Ordergebühren eignet sich Smartbroker+ sowohl für passive Sparer als auch für aktive Trader.

Gibt es bei Smartbroker+ versteckte Kosten oder Nachteile, die man vor der Eröffnung kennen sollte?

Versteckte Kosten gibt es bei Smartbroker+ nicht. Die Gebühren sind transparent im Preis- und Leistungsverzeichnis aufgeführt. Für Orders über gettex unter 500 Euro fällt ein Orderentgelt von 1 Euro an. Beim Handel über Xetra oder die Börse Frankfurt entstehen zusätzlich zu den 4 Euro Basisentgelt handelsplatzabhängige Börsenentgelte. Hinzu kommen je nach Wertpapier und Handelsplatz mögliche Spreads, Produktkosten oder Fremdspesen.
Ein Demokonto wird derzeit nicht angeboten, und eine persönliche Anlageberatung gehört ebenfalls nicht zum Leistungsumfang. Wer selbstständig investiert und die Gebührenstruktur kennt, erhält mit Smartbroker+ einen leistungsstarken Broker mit transparenten Konditionen.

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